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Weibliche Jugend B ohne das Quäntchen Glück PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Karsten Pahl   
Mittwoch, den 21. September 2011 um 21:35 Uhr

Es sollte einfach nicht sein. Mit dem undankbaren 4. Platz beendete unsere WJB die diesjährige Liga – Endrunde. Dabei sah es im Halbfinale gegen CfL 65 Berlin zunächst gar nicht schlecht aus. In einem Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe mit Torchancen auf beiden Seiten erwischten unsere Mädels optisch den vielleicht sogar etwas besseren Start. Leider erwies sich im Laufe des Spiels wie so oft die eigene Chancenverwertung als größtes Manko. Wieder einmal konnte man keine der zahlreichen Strafecken erfolgreich im gegnerischen Tor unterbringen. Als in dieser kampfbetonten Partie mit zunehmender Spieldauer die Kondition doch merklich nachließ und dementsprechend auch die Konzentration, hatte auch CfL die eine oder andere vielversprechende Torchance.  Knapp 2 Minuten vor dem Ende sah es dann aber schon fast so aus, als wenn in der regulären Spielzeit dieser spannenden Partie kein Treffer mehr fallen würde, als ein individueller Fehler zum alles entscheidenden 0:1 führte. Somit war der Traum vom Finale leider ausgeträumt.

Im Spiel um Platz 3 gegen die Zehlendorfer Wespen 3 hatte man dann auch den Eindruck, als wenn die Luft ganz einfach raus war. Dazu fehlte vorne erneut eine Knipserin, hinten war man etwas zu nachlässig und fast zwangsläufig  lag man dann zur Halbzeit auch bereits scheinbar klar mit 0:2 hinten. In der Pause weckte das Trainerteam Felix und Celi dann aber doch noch mal den Kampfgeist der Truppe. Hochmotiviert setzte man den Gegner plötzlich immer stärker unter Druck und zog ein wahres Powerplay auf. Nach dem Anschlusstreffer schien der Ausgleich auch nur noch eine Frage der Zeit zu sein, als ein unglückliches Eigentor den alten Abstand wieder herstellte. Was für ein Pech! Trotzdem ließen sich unsere Mädels nicht entmutigten. Weiterhin rollte Angriff auf Angriff auf das gegnerische Tor zu. Als man erneut auf 2:3 verkürzen konnte, bekam man dann wenige Minuten vor dem Ende durch eine Strafecke dann auch tatsächlich noch die große Chance zum allemal verdienten Ausgleich. Leider gehört die Eckenverwertung aber nach wie vor nicht zu unseren großen Stärken, so dass sich am Ergebnis dann doch nichts mehr änderte. Am Ende stand man zwar mit leeren Händen da, aber keines der Mädels hatte sich etwas vorzuwerfen. Die Mannschaft hat bis zum Schluss leidenschaftlich gekämpft und einen durchweg positiven Gesamteindruck hinterlassen. Nur das Glück war diesmal halt einfach nicht auf unserer Seite. Kopf hoch, auch das kommt wieder zurück.

 

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