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Mit Beginn der Hallensaison gab es bei uns zunächst mal einen doch sehr bemerkenswerten Trainerwechsel. Das altbewährte Trainerteam Wolle & Moni verabschiedete sich in Richtung der Mädchen D und gab die Mannschaft an Mario Delvenakiotis (gleichzeitig Trainer der 1. Herren) ab, der sich die wöchentliche Trainingsarbeit mit Felix Koch (gleichzeitig Trainer der 1. Damen) teilt. Eine derartige Konstellation hat wohl auch nicht jeder Verein seinem Nachwuchs zu bieten.
An dieser Stelle möchten wir uns aber erst mal noch bei Wolle & Moni für die ohne Zweifel wunderschöne Zeit bedanken und Euch von ganzem Herzen alles Gute für Eure sicherlich sehr reizvolle neue Aufgabe wünschen. Trotz der vergangenen mäßigen Feldsaison konnten wir doch viele tolle Stunden miteinander erleben und auch so manche Erfolge feiern. Vergesst uns nicht und schaut ab und zu mal wieder bei „Euren Mädels“ vorbei.
Nun aber zum sportlichen Teil. Gleich zum Hallenstart machte unsere Mannschaft durch den Turniersieg beim eigenen Panda – Cup bereits positiv auf sich aufmerksam. Nach einem klaren 5:2 Sieg im Finale gegen die Gäste aus Bayreuth blieb der Pokal endlich mal wieder bei uns. So blickte man dann auch dem Saisonstart in der Liga recht zuversichtlich entgegen. Am ersten Spieltag traf man zunächst auf den Steglitzer TK. Nach schwungvollem Beginn und einer frühen 1:0 Führung deutete bereits alles auf eine klare Angelegenheit hin. Doch leider ließ man sich durch einige sehr fragwürdige Entscheidungen, darunter ein für uns nicht gegebenes reguläres Tor, immer wieder aus der Bahn werfen. Durch die daraus entstandenen ständigen Diskussionen mit den Schiedsrichtern verlor man zunehmend die Konzentration, so dass man den Gegner nach jeder Führung durch individuelle Fehler wieder aufbaute. Am Ende musste man sich nach einer hektischen Partie mit einem 3:3 begnügen. Das waren ohne Zweifel zwei verschenkte Punkte. Noch etwas angesäuert wollte man es im zweiten Spiel nun deutlich besser machen. Gegen den Berliner HC 2 ließ man dann auch absolut nichts anbrennen und siegte nach einer couragierten Leistung klar mit 5:0. Hierbei war phasenweise bereits zu erkennen, was sich am zweiten Spieltag fortsetzen sollte. Da traf man zunächst auf die Zehlendorfer Wespen 3. In einem einseitigen Spiel setzte man den Gegner von Beginn an gewaltig unter Druck. Auffällig war dabei der gute Blick für die jeweils besser postierte Mitspielerin sowie das schnelle und genaue Passspiel. Die Wespen hatten dem Angriffswirbel unserer Mädels nichts entgegenzusetzen und konnten sich am Ende bei ihrer glänzenden Torhüterin bedanken, dass wir das Spiel „nur“ mit 8:0 gewannen. Auch wenn uns der Gegner nicht allzu viel abverlangte, so war es doch zumindest für die Zuschauer ein sehr attraktives Spiel unserer Mannschaft. Im bisher letzten Spiel gegen den SC Charlottenburg 2 forderte der Trainer dann Geduld von seinem Team, da der Gegner erwartungsgemäß tief stand und somit die Räume sehr eng machte. Gesagt, getan. Hinten ließ man keine einzige Torchance des Gegners zu und vorne wartete man geduldig auf die eine oder andere Lücke. Es war zwar diesmal optisch kein besonderer Leckerbissen und hatte eher den Charakter eines Schachspiels, aber dafür waren die beiden Kracher von Melle die zum letztendlich ungefährdeten 2:0 Sieg führten umso schöner.
Mit 10 Punkten und 18:3 Toren geht man nun als Tabellenzweiter in die Weihnachtspause.
Wenn die Mannschaft jetzt nicht überheblich wird und sie die Trainingsleistung / -beteiligung noch steigert (da ist noch ordentlich Luft nach oben), dann kann man in dieser Saison sicherlich noch so einiges von ihr erwarten und sich schon jetzt auf die kommenden Spiele freuen. Vielleicht ist ja dann auch unsere langzeitverletzte Laura wieder mit am Ball.
Schlusswort des Trainers zur Mannschaft nach dem letzten Spiel: „Hättet ihr so gespielt wie ihr unter der Woche trainiert habt, wären wir heute nicht mit 6 Punkten nach Hause gefahren“. Dem ist nichts hinzuzufügen!
In diesem Sinne wünschen wir allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.
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