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Mädchen A: Dem 1.Sieg folgte der Tiefschlag |
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Geschrieben von: Karsten Pahl
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Montag, den 12. September 2011 um 20:47 Uhr |
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Mit einem 1:0 (0:0) Sieg im Kellerduell beim Berliner SC konnten wir endlich den heiß ersehnten ersten Dreier einfahren. Es war allerdings eine schwere Geburt und begann zunächst auch alles andere als vielversprechend. Als Fluch der guten Tat erwies sich vor der Partie unsere Zustimmung für eine vom Gegner gewünschte Spielverlegung, denn plötzlich standen wir aufgrund mehrerer kurzfristiger Absagen selbst nur noch mit dem allerletzten Aufgebot auf dem Platz. Davon ließ sich aber der Rest der Truppe nicht entmutigen. Jetzt erst recht war die Devise. Beiden Mannschaften war dann von Beginn an auch deutlich der Wille anzumerken, die Saison auf keinen Fall ohne Sieg zu beenden. So war es zwar sicherlich kein Spiel zum Zunge schnalzen, aber spannend war es allemal. Unsere Mädels erspielten sich dabei über die gesamte Spielzeit auch ein leichtes optisches Übergewicht, doch selbst größte Torchancen wurden zunächst wieder einmal fahrlässig vergeben. Nur allzu oft wollte man den Ball ins Tor tragen, anstatt einfach mal ordentlich abzuziehen. So musste auf der anderen Seite unsere Torhüterin zweimal beherzt eingreifen und einmal als der BSC das leere Tor nicht traf, wohl auch der liebe Gott. Umso größer war dann aber die Freude, als Luisa den Ball wenige Minuten vor dem Ende endlich über die gegnerische Torlinie brachte. In der Schlussphase ließ dann unsere Mannschaft nichts mehr anbrennen und so konnte man mit einem schon fast vergessenen Glücksgefühl den Platz als Sieger verlassen. Wer nun aber glaubte, dass man auch im letzten Spiel gegen Zehlendorf 88 an diese kämpferische Leistung anknüpfen könnte, wurde bitter enttäuscht. Obwohl auch diesmal wieder zwei Leistungsträgerinnen ausfielen, war es nach dem Spiel eigentlich unmöglich, auch nur ansatzweise irgendeine Entschuldigung für die herbe 1:14 (0:8) Packung zu finden. Gegen einen sicherlich sehr starken Gegner ließ man diesmal einfach alles vermissen. Völlig lustlos lief man dem Gegner wenn überhaupt einfach nur hinterher und ließ sich quasi ohne Gegenwehr die Hütte vollhauen. Der Tiefpunkt einer insgesamt noch milde ausgedrückt recht bescheidenen Saison war damit zweifellos erreicht. Wenn man wenigstens mit der richtigen Einstellung zu Werke geht, dann kann und darf man auch verlieren. Aber Mädels, doch bitte nicht so!
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 13. September 2011 um 09:07 Uhr |