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Mädchen A – 15 Ecken reichten nicht |
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Geschrieben von: Karsten Pahl
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Montag, den 06. Juni 2011 um 17:36 Uhr |
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Gleich zu Beginn des Spiels gegen Blau-Weiß ließ unsere Mannschaft keine Zweifel aufkommen, wer hier am Ende unbedingt als Sieger vom Platz gehen will. Druckvoll, über die Außenbahnen agierend, erspielte man sich schon gleich in der Anfangsphase einige gute Tormöglichkeiten. Beim ersten Gegenangriff der Blau-Weißen ließ man sich jedoch wie bereits in der Vorwoche wieder einmal ohne ernsthaftes Eingreifen einfach überlaufen und schon stand es 0:1. Unseres Mannschaft zeigte diesmal aber eine Trotzreaktion und ließ ihrerseits den Gegner kaum noch aus der eigenen Hälfte kommen. Bis zum Pausenpfiff jedoch ohne Erfolg. Im zweiten Abschnitt legten unsere Mädels noch eine Schippe drauf und so fiel nach einer eigentlich verunglückten Ecke auch endlich der Ausgleich. Fast im Gegenzug stellte Blau-Weiß durch ihren einzigen sehenswerten Angriff aber den alten Abstand wieder her. So musste man nun erneut einem Rückstand hinterherlaufen. Mit zunehmender Spielzeit vernachlässigte man dabei aber immer mehr das Spiel über die Außen und versuchte es förmlich mit dem Kopf durch die Wand fast nur noch durch die Mitte, was sich bei einem zunehmend komplett in den eigenen Kreis zurückziehenden Gegner als recht ungeschickt erwies. Dazu fehlt uns dann doch eine Knipserin, welche die wenigen Lücken nutzt und das Runde einfach mal ordentlich krachend in das Eckige hämmert. Dennoch ergaben sich über das gesamte Spiel gesehen doch so einige hochkarätige Torchancen, die aber wie auch insgesamt 15 (!) Strafecken (einige haben „nur“ 13 bis 14, andere sogar 16 und mehr gezählt) einfach nicht ausreichten, um dieses Spiel zu gewinnen. Fassungslos standen unsere Mädels nach dem Schlusspfiff auf dem Spielfeld und verstanden die Welt nicht mehr. Der Spielverlauf war jedenfalls völlig auf den Kopf gestellt. Selten zuvor war eine MHC – Mädchenmannschaft in einem Meisterschaftsspiel so überlegen wie diesmal gegen Blau-Weiß. Am Ende zählt aber leider nur das nackte Ergebnis und dieses lautete 1:2.
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