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MHC Chronik PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 20. Juni 2011 um 20:19 Uhr

Am 04. August 1931 fand die Gründungsversammlung statt. Zu den Gründungsvätern zählten Willi und Werner Wall, Kurt Syring, Günter Miels, Kurt Ritter, Gerhard Rotkegel, Günther Laudahn, FritzWaack, Erich Heinemann und Heinz Dressel. Als Vereinsfarben wurden Schwarz und Gelb und als Vereinslogo das Kleeblatt bestimmt.


Das Gründerlogo 1931.




In den 70er Jahren wurde das Kleeblatt abgelöst.




Am 09.05.2009 führte der Verein das aktuelle Vereinslogo ein.



Am 13. September 1931 bestritt man das erste Spiel einer 1. Herrenmannschaft auf dem traditionellen Platz im Volkspark Mariendorf gegen Ullstein. Das Freundschaftsspiel wurde mit 5:4 gewonnen. Das erste Verbandsspiel fand am 04. Oktober 1931 gegen SV Süden statt. Das Spiel endete 3:3.



Die Gründermannschaft 1931:



Kurt Ritter, Schrammek, Willi Wall, Werner Wall, Heinz Dressel,

Kurt Syring, Günther Laudahn, Lankmeyer,

Erich Heinemann, Gerhard Konzack, Gerhard Rotkegel

Neben dem Hockeysport startete man im Winter 1931/32 mit einer MHC-Eishockeymannschaft mit Spielen auf dem See im Volkspark Mariendorf. Anfang 1932 meldete der Verein bereits eine Damenmannschaft an.





Erstmals für die Saison 1932/33 konnten eine Mädchen- und eine Knabenmannschaft, sowie eine zweite Herrenmannschaft zu den Verbandsspielen gemeldet werden. Bis zur Saison 1939/40 wuchs der MHC auf neun Mannschaften an, die an den Verbandsspielen teilnahmen. Der Krieg unterbrach diese Entwicklung und erst am 19. August 1950 wurde der Spielbetrieb mit drei Mannschaften wieder aufgenommen. Langsam kam der MHC sportlich voran, wovon einige Jugendmeisterschaften künden. Diese Entwicklung fand ihren Höhepunkt in drei aufeinander folgenden Berliner Meisterschaften der 1. Herren : 1969/70 und 1970/71 auf dem Feld, sowie 1972/73 in der Halle. Eine kurze Durststrecke war zu überwinden, bis die in den 70er Jahren erfolgreich neu belebte Jugendarbeit ihre ersten Früchte mit Berliner Jugendmeistern trug und schließlich mit dem Gewinn der Berliner Meisterschaft der 1. Herren ihren nächsten Höhepunkt hatte. 1988 und 1990 wurde dieser Erfolg wiederholt. Nach der Wiedervereinigung gewann man 1991 die erstmals ausgespielte Ostdeutsche Meisterschaft. 1993 folgte dann der bis dahin größte sportliche Erfolg: Wiederum wurde die Ostdeutsche Meisterschaft durch die 1. Herren errungen und anschließend gelang der Aufstieg in die 2. Bundesliga auf dem Feld. Alle diese Erfolge in den 80er und 90er Jahren, zu denen auch einige Jugendmeister hinzu kamen, wurden aber nicht im Volkspark Mariendorf errungen, sondern auf dem im Herbst 1982 erstellten Kunstrasenplatz an der Markgrafenstraße. Auf dem nun nicht mehr zeitgemäßen Naturrasen im Volkspark spielten nur noch die unteren Mannschaften, die Senioren und einige Jugendmannschaften. Da aber der Zustand des Platzes immer schlechter wurde, war es auch diesen Mannschaften kaum noch zuzumuten, hier ihre Spiele auszutragen. Der Bau eines Kunstrasenplatzes auf unserer Traditionsstätte stellt damit eine folgerichtige Entwicklung dar. Viele Veranstaltungen, gerade für unsere Kinder und Jugendlichen, und Reisen bilden für den MHC, der als reiner Hockey-Club keine Querelen mit anderen Abteilungen austragen muss, neben dem sportlichen Wettkampf ein wichtiges Fundament. Darum ist er auch in Hockeykreisen als "Familienclub" bekannt, wo noch ( fast ) jeder jeden kennt und nettes Beisammensein auch und gerade mit den Eltern unserer Kinder geschätzt und gewünscht wird. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet unser 1996 aus dem alten Umkleidehaus entstandene Clubheim, in dem man sich immer trifft.

 



Dass nun die gleich neben dem Clubhaus gelegene schöne Spielstätte durch die Errichtung eines Kunstrasenplatzes wieder zu unserem Hauptplatz wurde, gab uns Hoffnung auf eine erfolgreiche Zukunft. 2003 stiegen die 1.Herren in der Halle in die 2. Bundesliga auf. Im Frühjahr 2004 folgte mit dem Aufstieg in die höchste Spielklasse des deutschen Hockeysports ( 1. Bundesliga ) in der Halle, der vorerst größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. 2005 stiegen die 1. Damen auf dem Feld in die Regionalliga Ost auf. Nach dem Abstieg der 1. Herren aus der 1. Bundesliga in der Hallensaison 2004/2005 folgte der direkte Wiederaufstieg in der Hallensaison 2005/2006. Ebenfalls in der Hallensaison 2005/2006 schaffte es unsere weibliche Jugend A bis in die Norddeutsche Meisterschaft und wurden jeweils Vize-Meister der Nord-Ostdeutschen und Berliner Meisterschaft.







Naturrasen: Aussterbende Idylle mit Maulwurfshügeln, Regenwürmern und Gänseblümchen. In einigen wenigen Jahren werden die jungen Nachwuchs-Hockeyspieler nicht mehr wissen, wie solch ein Platz aussieht, weil sich alles nur noch auf dem sterilen Kunststoffteppich abspielt.

Vor nicht allzulanger Zeit





Seit 29.08.1999





Kunstrasen: Grünes Gebilde, das einen echten Rasen vorspiegelt. Im Gegensatz zum Naturrasen ist es auf dem Kunstrasen natürlich keine Kunst, den Ball unter Kontrolle zu halten. Aber nicht alles ist Kunst, was die Spieler auf einem solchen Rasen anrichten. Glattgebürstete, millimetergleiche Plastikhalme haben den unvergleichlichen Geruch einer frischgemähten Wiese verdrängt.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 15. Oktober 2011 um 16:27 Uhr
 

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