MC- und MD-Hummeln zu Gast beim Horst-Koch-Cup

Einmal im Jahr veranstaltet der Hockeyclub Blau-Weiss den Horst-Koch-Cup. Am zweiten Novemberwochenende war es wieder soweit. Unsere D-Mädchen waren eingeladen und so ging es gegen namhafte Mannschaften wie z.B. den TC Blau-Weiss, DTV aus Hannover, Club zur Vahr aus Bremen, die Wespen aus Zehlendorf und andere.

Bei den D-Mädchen stand der Samstag ganz im Zeichen vergebener Chancen. Wie bei den Großen, gilt auch bei den kleinen Spielern, wer seine Chancen nicht nutzt, kann am Ende schwer gewinnen. Das erste Spiel gegen den Club an der Alster ging zwar mit 1:7 verloren, aber das ist gegen den späteren Turniersieger kein Beinbruch. Viel wichtiger ist Zoes tolles Tor zu erwähnen. Das macht Lust auf mehr.

Gegen den DTV aus Hannover hätten die Mädchen vom MHC durchaus gewinnen können, aber unzählige ungenutzte Chancen blieben liegen und so „schoss“ der DTV ein Zufallstor zum Sieg. Am Ende stand es 1:0 für die Gäste aus Hannover. Nach Meinung von „Augenzeugen“ am Spielfeldrand, war es sehr schade, da war viel mehr drin. Das Problem der Chancenverwertung zog sich weiter durch das Turnier. Die Spiele gegen Blau-Weiss (0:2), hätte bei konsequenter Chancenausnutzung auch ein Unentschieden sein können und die Wespen (0:3) gingen leider beide verloren. Die Wespen waren objektiv einfach zu stark für die kleine mutige Hummelbande vom MHC.

Am Sonntag musste das Trainergespann die Aufstellung etwas anpassen, da ohne Auswechsler gespielt werden musste. So standen im Spiel gegen den Club zur Vahr (Bremen) in der Abwehr Sofia, Ada, Saskia und den Sturm besetzten Zoe und Jette. Das Tor hütete Maja. Der Club zur Vahr hatte sicher nicht mit soviel kompakter Gegenwehr am Schusskreis gerechnet, aber die Bretter waren stets unten und so gab es kein Durchkommen für die Gäste aus Bremen. Im Gegenzug konnte Zoe mit einem starken Solo zum 1:0 einnetzen und den MHC in Führung bringen. Im weiteren Spielverlauf gab es viele Torchancen, aber in alter Tradition wurden diese leider nicht genutzt. Der Pfosten war mindestens zweimal im Weg und verhinderte somit weitere Tor durch Jette und Zoe. Die Gegnerinnen hatte zwar keine wirklichen Torchancen, nutzen aber eine unübersichtliche Situation im MHC-Schusskreis zum Ausgleich. Am Ende dieses kampfbetonten Spiels, hieß 1:1 unentschieden. Laut Zuschauern, das beste Spiel unserer MHC-Mädchen gegen den späteren Turnierdritten.

Im Abschlussspiel des Turniers um Platz 5 trafen unsere Mädchen nun auf die Gäste vom DTV aus Hannover. Die Kraft raubenden bisherigen Spiele, ohne Auswechslungen, machten sich gegen eine körperlich überlegende Mannschaft, nun doch bemerkbar. Kraft und Konzentration ließen nach. Aber die kleinen, schwarz-gelben Kämpferinnen gaben nicht auf und so konnten Jette und Zoe im Laufe des Spiels auch immer wieder Nadelstiche im Schusskreis der Hannoveranerinnen setzen. Leider konnten sie keine Tore erzielen und die schwer arbeitende Abwehr mit Saskia, Ada und Sofia konnte auf Dauer dem Angriffsdruck nicht standhalten. Am Ende ging das Spiel mit 3:0 nach Hannover.

Platz 6 in einem stark besetzten Feld ist eine mehr als achtbare Leistung für kleinen Mädchen D.

Viel wichtiger sind ja auch die Erfahrungen, die man gegen solche Gegner sammeln kann. Herzlichen Glückwunsch und weiter arbeiten, beim nächsten Mal wird alles besser. 😉

Auch die Mädchen C waren zum Horst-Koch-Cup gefahren um Tore zu schießen und Erfahrungen zu sammeln gegen starke Gegner. Die C-Hummeln sind noch eine Aufbau-Truppe und suchen unter anderem einen Stammtorhüter und ein oder zwei Goalgetter wären auch nicht so schlecht. Abwehrstark sind sie alle mal. Das zeigen die teilweise knappen Ergebnissen gegen sehr starke Mannschaften aus Hamburg, Hannover, Berlin und Sachsenwald.

Zum Auftakt ging es gleich mal gegen die Mädchen von Blau-Weiss und Kenner wissen, Blau-Weiss ist immer ein Mitfavorit und daher ist das 0:2 am Ende ein sehr gutes Ergebnis, in Anbetracht der Überlegenheit der Gegnerinnen vom TCBW.

Die folgenden Spiele gegen die Gastmannschaften vom TTK1 und TTK2 aus Sachsenwald gingen mit 0:1 und 0:2 denkbar knapp aus und zeigen wie stark die Abwehr der MHC-Mädchen war. Es hätten sehr viel mehr Gegentore sein können. Mit etwas mehr offensiver Durchschlagskraft hätten das auch Unentschieden oder sogar Siege werden können.

Gegen den starken Jahrgang aus Hannover vom DTV konnten die MHC-Mädchen ein 0:6 nicht verhindern. Nach vorne konnten die Schwarz-Gelben nur selten in den gegnerischen Kreis vordringen und verfingen sich dann zumeist in der DTV-Abwehr. Es war eine wahre Abwehrschlacht und der Angriffsdruck war doch zu stark und so geht die Niederlage durchaus in Ordnung.

Das Spiel gegen den Club von der Alster ging mit 0:4 in die Hansestadt. Auch die Gäste aus dem Norden waren sehr stark, am Ende eben das Quentchen zu stark für unsere Kämpferinnen aus Mariendorf. Trotz starker Abwehr nutzten die Hanseaten ihre Chancen recht kompromisslos und siegten verdient.

Im Spiel um Platz 5 hieß der Gegner ein weiteres Mal TTK2. Wie bereits in der Vorrunde war es ein kampfbetontes Spiel aber mit ausgeglichener Chancenbilanz. Entschieden wurde das Match am Ende mit dem Fünkchen Glück. Davon hatten die Mädchen aus dem Sachsenwald etwas mehr mitgebracht und konnten das Spiel glücklich mit 1:0 für sich nach Hause bringen. Ärgerlich für die Hummeln, da war mehr drin.

Das Trainergespann mit Wolfgang, Moni und Vinni können aber durchaus zufrieden sein mit den Ergebnissen. Das Turnier ist traditionell stark besetzt und daher eine bewusste Herausforderung, die die Trainer eingegangen sind. Der Fokus lag klar im Sammeln von Erfahrungen gegen starke Gegner. Teamgeist zeigt sich am besten gegen starke Mannschaften.

Beide Mannschaften sehen wir wieder beim alljährlichen Froschturnier am 9. und 10.12. in der Gustav-Heinemann-Sporthalle. Ich freue mich drauf, habe die Mädels lange nicht live erlebt. Hoffe es kommen viele Zuschauer und unterstützen die Mannschaften kräftig.

P.S.: Da ich selbst nicht beim Turnier dabei war, wurde der Bericht wie in den guten alten Zeiten nach Hören-Sagen geschrieben. Zeugen wurden befragt und Bilder besorgt. Danke an die Augen- und Schriftzeugen. Stephan, Michaela, Kai, Moni haben es mir vielen Informationen und den Bildern geholfen diese Zeilen zu schreiben. Danke dafür.

Andreas Duske

 

 

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