Samstag 11.06.2016, 1.Damen vs. Feudenheim

Das vergangene Wochenende war unser letztes Wochenende in der 2. Bundesliga, zumindest vorläufig, die letzten beiden Punktspiele einer emotionalen und fesselnden Saison. Im Laufe der Saison konnten wir viele Zweifler davon überzeugen, dass wir in der Lage sind, in der 2.Liga mitzuhalten. Vom ersten bis zu den letzten Spielen haben wir einen enormen Sprung gemacht, uns an das hohe Niveau angepasst und viele Gegner einen Strich durch die Rechnung gemacht, was unsere zahlreichen Fans immer wieder zum jubeln und mitfiebern brachte. Allerdings war für die letzten beiden Spiele bereits klar, dass wir ab der nächsten Saison wieder die Regionalliga ordentlich aufmischen werden.

Doch Resignation, was ist das eigentlich? Das kennen wir nicht! Wir wollten noch mal zeigen, was wir können. Aber das wichtigste für uns: nochmal die Spiele zu genießen und Spaß zu haben.

So starteten wir am Samstag ins Spiel gegen Feudenheim, unserer Stärken bewusst und mit den besten Vorsätzen.

Die Gegner begannen direkt uns unter Druck zu setzen, stoßen immer wieder in unseren Schusskreis vor, aber unser gutes Stellungsspiel fing die Bälle ab und fischte sie dem Gegner immer wieder vor der Nase weg. Wie in den vergangenen Spielen wollte wir Feudenheim keine Chance geben sich zu sehr an eine Taktik zu gewöhnen und wechselten zwischen defensiver und offensiver Verteidigungsarbeit hin und her. Allerdings wurde uns genau das zum Verhängnis. Der stete Wechsel fordert von jedem Spieler die maximale  Konzentration und ein kleiner Fehler kann zu einer Kettenreaktion führen. So konnte Feudenheim mit dem 1:0 in Führung gehen. Nach dem Rückschlag gelang uns das Neusortieren und -ordnen nicht so gut, sodass in kurzer Zeit erst das 2:0 und dann direkt das 3:0 erfolgte. Nach einer Auszeit und klaren Worte vom Trainerteam fassten wir uns wieder und konnten auch unsererseits starke Angriffe und torgefährliche Situationen erspielen, bei denen der Ball leider nicht im Gegnerischen Netz zappeln wollte.

Die zweite Halbzeit startete mit neuer Motivation und Kampfgeist, aber wie in der ersten konnte Feudenheim sich durch schnelle und akkurate Pässe  durch unsere Verteidigungsreihen winden und nochmal  2 Tore drauf packen. Diesen Spielstand konnten wir bis zum Ende halten.

Fazit: Das Spiel lief nicht ansatzweise so wie wir uns das vorgestellt haben, mangelnde Konzentration und Passgenauigkeit wurden uns zum Verhängnis.

Außerdem wünschen wir unserem Wirbelwind Laura Pust alles Gute und eine schnelle Genesung, die sich bei dem Spiel verletzt hat.

 

#18

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