„Immer wieder 1. Bundesliga“ – Ein Saisonrückblick

Eine lange und aufregende Saison ist vorüber und das Beste zu Beginn – Wir haben die Klasse gehalten! #Whoooopwhooooop

Nach einer starken Vorbereitung mit den erfolgreichen Turnieren in Güstrow, Potsdam und Osternienburg konnte die Hallenbundesliga kommen. Man war vorbereitet, dachten wir jedenfalls. Das erste Saisonspiel gegen TuSLi führte nach einer 2:8 Niederlage zur Erkenntnis, dass das kein Selbstläufer wird. Auch das anschließende Duell mit Blau-Weiss Berlin ging voll die in die Hose. Aber wir behielten die Ruhe und arbeiteten weiter an unserer spielerischen Ausrichtung. Gegen die Wespen folgte zwar die nächste Klatsche, aber die wichtigen Spiele sollten noch kommen. Osternienburg wird der Gegner sein, den es zu schlagen gilt. Schwunge geholt gegen den BHC mit einer gesteigerten Leistung, kam es nun eine Woche später zum ersten Duell gegen den direkten Konkurrenten. Ein Spiel, welches von der Spannung lebte, wie man so schön sagt. Schon oft haben wir solche Spiele vergeben, aber dieses Mal konnten wir den Sieg einfahren. Ein schönes Gefühl um in die Weihnachtspause zu rutschen.

Nach viel fettigem Essen, der ein oder anderen gesellschaftlichen Veranstaltung mit ein vielleicht zwo Kaltgetränken ging es in die Rückrunde. Hier bewahrheitete sich wieder mal unsere oft geklagte Meinung, dass professionelle Vorbereitung nicht alles ist 😉 Bei TuSLi lieferten wir eine richtig starke 1. Halbzeit ab, aber vergaben letztendlich einen Vier-Tore-Vorsprung. Das tat weh, aber zeigte auch, was wir schaffen können. Gegen Blau-Weiss sollte es uns nun wieder gelingen eine klasse 1. Halbzeit aufs Parkett zu zaubern. Nur dieses Mal sollten wir den Vorsprung retten können, wenn auch unter größten Mühen. Sei es drum. Diese Punkte waren nicht eingeplant, aber sowas von geil. Auf den Boden der Tatsachen brachte uns dann ganz schnell das anschließende Spiel gegen die Wespen, dass ja mal sowas von in die Hose ging. Keine Kraft am 2. Tag. Vielleicht hilft eine professionelle Vorbereitung ja doch? Beim Rückspiel gegen den BHC wollten wir uns gut verkaufen, was uns auch gelang. Durch die Niederlage von Osternienburg am selben Tag waren wir dann durch und mussten nur noch beim letzten Spiel der Saison in O’burg zeigen, dass wir zu Recht die Klasse gehalten haben. Mit einem 9:6 taten wir dies auch und konnten unseren zahlreichen Anhänger einen Sieg zum Abschluss schenken.

12525334_997843856928713_4579670865060846836_oApropos Anhänger. Unfassbar was dieses Jahr abging. Die #Kleeblattultras sind nicht aufzuhalten und waren bei jedem Spiel dabei und die Gewinner. Immer habt ihr uns unterstützt, nach vorne geschrien und gefeiert. Das ist einfach nicht in Worte zu fassen. Für Hockey Berlin und auch Deutschland überragend und ganz weit oben. Ohne euch, wäre das alles nicht möglich gewesen und wir schreiben uns schon für das nächste Jahr einen Vocalcoach auf den Trainingsplan, damit wir im Spiel unsere eigenen Wörter lauter schreien und somit hören können.12640425_997844046928694_2726520622786380663_o

Durch den ebenso grandiosen Klassenerhalt der Damen, die sogar knapp am Viertelfinale vorbeigeschrammt sind, blicken die beiden ersten Vertretungen stolz auf die Saison zurück. Wir drücken allen weiteren MHC-Teams die Daumen für die restliche Saison. Und dann, ja dann geht es auch schon wieder los mit dem Ziel #upnstay. Aufstieg in die 2. BuLi und dort die Klasse halten. Ein riesen Ziel. Gehen wir es gemeinsam an!

Welche Farbe hat dein Herz?!

Eure 1. Herren

#6

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Für die Statistibären:

Torjäger MHC:

Felix („under construction“) Podewski – 11;
Nico (Klucki aka Kraken) Kluckert – 8;
Benedict (Bene) Schmidt – 5;
Patrick (Patte) Pirsch – 5;
Axel (Jeschi) Jeschke – 1;
Daniel (Poldi) Pröhle – 1;
Florian (Griezi) Wulff – 1;
Niclas (Engefrau) Engemann – 1

Gruppe Ost
Platz Spiele Tore Punkte
1. Berliner HC 10 67 : 46 21
2. TC Blau-Weiss 10 72 : 52 21
3. Zehlend. Wespen 10 62 : 45 19
4. TuS Lichterfelde 10 62 : 58 15
5. Mariendorfer HC 10 33 : 63 9
6. Osternienburger HC 10 41 : 73 2

 

Die Fotos sind von Udo Nitsche … herzlichen Dank!

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