Samstag 19.12.2015, 1.Damen vs. Osternienburger HC

Am Samstag den 19.12.2015 lag der Fokus ganz klar auf einem drei Punkte Sieg gegen die Damen des Osternienburger HC. Zumal wir in der eigenen Halle, vor heimischen Publikum und auf bekannten Boden spielten. Wir waren motiviert und fühlten uns mit sechs Punkten im Rücken, der OHC hatte zu diesem Zeitpunkt nur einen Punkt auf dem Konto, gut gestärkt. Das Spiel sollte jedoch nicht wie erwünscht verlaufen.

Die Osternienburgerinnen standen wie all die Jahre in ihrem altbekannten defensiven Fünferwürfel und lauerten auf Konter. Viele Spielzüge haben wir geübt und einstudiert um dieses defensive Bollwerk zu knacken, leider ohne zählbaren Erfolg. So bestraften uns die O- Burgerinnen in der 14. und 17. mit zwei Kontertoren. Das wollten wir nun aber nicht auf uns ruhen lassen und erzielten durch Celi in der zweiten Ecke des Spiels, dank einer schönen Kombination mit Tamara, den Anschlusstreffer. 1:2. Aber anstatt mit diesem Spielstand in die Pause zu gehen und unseren letzten Angriff vor dem Halbzeitpfiff ruhig auszuspielen, gelang es O-Burg sein drittes Tor zu schießen. Das war unglücklich und die Pause zum Durchatmen und Besprechen sehr nötig.

Nach der Halbzeit kamen wir besser zurück und Moni konnte in der 36. Minute einen schönen Diagonalpass in die Mitte direkt zum 3:2 verwandeln. Jetzt wollten wir nur nicht nachlassen und drängten auf den Ausgleich. Leider schafften wir es nicht unsere Ecken zu verwandeln und scheiterten zudem am Pfosten des O-Burger Tors. Und obwohl der Ausgleich in der Luft lag waren es dann wiederum die Osternienburgerinnen die den Ball in der 56. Minuten in unserem Tor platzieren konnten. Nun mussten wir alles auf eine Karte setzen und spielten mit 6 Feldspielern. Das birgt ein hohes Risiko, da wir somit keine Torhüterin mehr als Rückhalt im Tor haben. Aber anstatt die Überlegenheit auszunutzen schoss der O-Burg sein 5. Tor. Abpfiff. Endstand 2:5.

Der Frust war groß, da man sich mehr erhofft hatte und sich deutlich von den unteren Rängen absetzen wollte, um sich sicherer im Thema Klassenerhalt fühlen zu können. Leider konnten wir unsere Pläne nicht wie gewünscht umsetzen und mussten eine bittere Niederlage einstecken. Lange Zeit für schlechte Laune hatten wir jedoch nicht, da wir den Mund abputzen und die Niederlage runterschlucken mussten, um positiv in unser Sonntagsspiel gegen die Damen des Tus- Lichterfelde gehen zu können.

#6

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