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Spielberichte 1.Herren
Mariendorfer HC vs. Cöthener HC 6:1 (3:0) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: D. Podewski   
Dienstag, den 01. Mai 2012 um 18:10 Uhr

Zum ersten Heimspiel der Rückrunde in der Regionalliga empfingen die MHC-Herren die Gäste aus Köthen. Bei herrlich sonnigem Wetter fanden sich auch wie immer zahlreiche Zuschauer im Volkspark ein.

Mit den Anhaltinern stand uns vielleicht nicht der große angsteinflößende Gegner gegenüber, nur müssen auch solche Spiele gewonnen werden. Darum auch die Maßgabe der Trainer ein einfaches, sicheres, aber konsequentes Passspiel anzubieten, um den Gegner permanent in Bewegung und unter Druck zu halten. Gesagt getan… kaum waren 10 Minuten der Spielzeit verstrichen, lagen die Hausherren 2:0 in Führung. Zunächst traf Kapitän Patrick Pirsch via sehenswerter Ecke zum 1:0 und nur wenige Augenblicke später setzte sich Jan Wabersky im Schusskreis durch und erzielte das 2:0.

Ab diesem Moment sollten die bis dato schön heraus gespielten Tormöglichkeiten jedoch etwas an Wirksamkeit in der Durchschlagskraft verlieren. Immer wieder gute und sehenswerte Angriffe, aber irgendwie fehlte die Belohnung durch ein Tor. Erst kurz vor Ende der ersten Hälfte gelang Marcel Schmitt der längst überfällige dritte Treffer.

Die zweite Hälfte starteten die Gäste mit einer Halbfelddeckung noch etwas defensiver, aber am eigentlichen weiteren Spielverlauf änderte sich wenig. Immer wieder verheißungsvolle Chancen der Berliner, doch einfach nichts Zählbares war zu verbuchen. So kommt Köthen durch eine Ecke zum 3:1 Anschluss, nur sollten die Angriffsbemühungen der Gäste immer wieder auch an den gut aufgelegten MHC-Verteidigern verpuffen. So waren es dann Daniel Misch per unverwechselbarer Rückhandaktion, zum zweiten Mal Marcel Schmidt und nochmals Daniel Misch, welche den stets ungefährdeten Sieg sicher in Sack und Tüten packten.

Fazit bleibt, dass alle Anwesenden ein durchaus sehenswertes und engagiertes Spiel sehen oder miterleben durften. Es bleibt dennoch zu vermerken … Luft nach oben bleibt nach wie vor. Doch bleibt die Mannschaft weiterhin klar auf Kurs 2. Bundesliga!

Ein Dank auch wieder den zahlreichen Helfern und Zuschauern!

 
1.Herren: Klassenerhalt beim Heimsaisonfinale PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Niels Sund   
Dienstag, den 20. Dezember 2011 um 15:29 Uhr

Am Samstag begann die mit Spannung erwartete Partie um den Klassenerhalt vor eigener Kulisse. Rund 300 Zuschauer wollten uns gegen den direkten Abstiegs-Konkurrenten TC Blau-Weiß Berlin anfeuern und live dabei sein wenn es heißt, der MHC bleibt in der 1.Liga!

Das es um viel ging in diesem Spiel war beiden Teams klar und somit spielte die Aufregung eine wichtige Rolle, welche auch den letzten Kick geben sollte. Den etwas besseren Start erwischten die Gäste, die schon in der 2. Minute durch ein Stecher-Tor von Paul Rinckens mit 1:0 in Führung gingen. Nicht sichtlich beeindruckt spielte der MHC seinen gewohnten Stiefel runter und kam zu mehreren Torchancen, die leider nicht genutzt wurden. Bis zur 20. Minute mussten die Fans warten, bis sie zum ersten Mal jubeln durften. Felix Podewski beförderte den Ball ins gegnerische Gehäuse und somit stand es wieder Unentschieden. Mit dem Ergebnis von 1 zu 1 ging es auch in die verdiente Halbzeitpause.

In der Halbzeit fand die angekündigte Tombola statt, wo man tolle Preise gewinnen konnte. Unter anderem ein Handy von HTC oder auch Eintrittskarten für den Wintergarten. Rundum eine tolle Sache für die Fans in der Pause.

In der Kabine wurde wiederum nochmals an die Stärken des Teams erinnert und an jeden Einzelnen. „Die 2. Halbzeit ist unsere, jetzt kommen Wir!“ motivierte uns Bacca. Mit frischer geistlicher Fitness ging es dann in den Endspurt.

Die ersten Minuten der 2.Halbzeit waren recht ausgeglichen gestaltet. Immer wieder begannen die Angriffsversuche mit ruhigen Aufbauten der Abwehrspieler, welche den einen Ball suchten, um die Stürmer gut in Szene zu setzten. Doch leider kam es durch eine kleine Unstimmigkeit zu einer gegnerischen Ecke. Wie auch bei jeder Eckenabwehr stand einer unserer Stürmer in der Angriffshälfte, um einen vermutlichen Konter zu fahren.
Durch den an diesem Tag stark aufgelegten Driess Chabab wurde die Ecke nicht nur abgewehrt, sondern er beförderte den Ball mit der Parade direkt in den Schläger von Daniel Misch. Der nur noch im 1 gegen 1 dem Torwart von Blau-Weiß gegenüberstand. Mit einem schnellen Vorhandzieher und seinem Lieblingsabschluss, der Rückhand, gingen wir mit 2:1 in Führung. Ein wichtiger Schub ging durch die Reihen und brachte das Quäntchen Selbstvertrauen für die restliche Spielzeit.
Nur wenige Minuten später sollten die Fans des MHCs wieder Grund zum jubeln haben. In der 40. Minuten lief unser Stürmer an der rechten Bande Richtung Kreis und wurde durch einen Verteidiger gelegt, alle forderten schon die resultierende Ecke nach dem Foul, doch Bene Schmidt reagierte schneller und nahm sich den herrenlosen Ball, dribbelte in den Kreis und schoss den Ball ins lange Eck. Mit dieser kleinen Vorentscheidung waren sich alle sicher, dass heute nix mehr anbrennen würde. Doch 5 Minuten später kam Blau-Weiß  zurück und verkürzte wieder durch Paul Rinckens auf 3:2.
Das Team motivierte sich noch einmal um alles zu geben. Man wollte unbedingt heute in eigener Halle den Klassenerhalt. So setzte man noch eine Schippe drauf und brachte die gegnerische Abwehr immer wieder in gefährliche Situationen. Mit einem langen Ball an der linken Bande entlang, drang Daniel Misch in den Kreis und spielte den Ball knallhart vors Tor. Felix Podewski kam angeflogen und schob sich so vor den Verteidiger und stach den Ball durch die Hosenträger vom Torwart ins Tor. Der 2 Tore Vorsprung war wieder hergestellt und das bei noch 10 Minuten zu spielen.
Die Blau-Weißen wollten alles Versuchen um die Niederlage zu vermeiden und nahmen deshalb den Torwart zugunsten eines 6. Feldspielers vom Platz. Die Überzahl belohnte sich indem sie eine kurze Ecke zugesprochen bekamen. Es war schon die 6. Ecke auf Seiten der Gäste. Daniel Misch lief diesmal zu früh raus und das wurde mit der gelben Karte bestraft, da der Schiedsrichter Absicht unterstellte. Die Ecke kam zum Rausgeber zurück auf Nicolai Nieder und hatte nur noch einen Spieler auf der Linie vor sich, der den Schuss nicht mehr abwehren konnte. Es war der Anschluss zum 4:3.
Jetzt wurde es noch mal ziemlich spannend. 2 Minuten musste der MHC mit 2 Mann in Unterzahl noch überstehen, um das geforderte Saisonziel zu erreichen. Die Abwehr stand nun sehr tief und lies sogut wie keine Lücke offen. Ist der Ball abgefangen worden, wurde dieser weit aus dem Feld hinaus geschoben um die Zeit herunter zu spielen.
Die letzten 10 Sekunden wurden lautstark mitgezählt und der Ball an der Seite festgehalten.

Dann war es endlich soweit, mit dem Abpfiff war der Jubel grenzenlos!!! Eine Traube aus Spielern bildete sich, überall lagen die Schläger und Handschuhe rum. Der eine oder andere bekam sogar ein wenig feuchte Augen, wir wollen diese mal nicht nennen ;)
Mit den reichlichen Zuschauern wurde dann der Klassenerhalt noch gebührend gefeiert und das obligatorische Bier zum Verbleib getrunken.

Wir bedanken uns bei den zahlreich erschienenen Fans. Danke für eure Unterstützung, es hat uns sehr geholfen!!!

Weiter geht es am 8.1. im neuen Jahr um die Damen auf ihren Weg zum Aufstieg in die 1. Liga anzufeuern. Bis dahin wünschen wir euch allen ein frohes Fest und ein guten Rutsch ins neue Jahr.

Eure 1.Herren

 

 

Bilder vom Spiel in der Galerie

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 20. Dezember 2011 um 15:32 Uhr
 
1. Herren: Unentschieden gegen TusLi PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Daniel Misch   
Montag, den 12. Dezember 2011 um 18:24 Uhr

Am 8. Spieltag hatten wir die Gäste aus Lichterfelde zu Gast, denen wir im Hinspiel mit unserem ersten Saisonsieg eine überraschende Niederlage zufügen konnten. Die Vorsätze waren klar: Wir brauchten die 3 Punkte im Abstiegskampf, da Konkurrent BW durch seinen ersten Saisonsieg nunmehr auf 2 Punkte rangerückt war, Tusli brauchte 3 Punkte im Kampf um Platz 2 und die damit verbundene Viertelfinalteilnahme. Zur Prime time am Samstagabend um 20 Uhr sorgten knapp 200 Zuschauer für eine bundesligareife Kulisse in der UvH-Halle.

Unser Ziel war zunächst, über unser konsequentes Defensivverhalten im „Würfel“ ins Spiel zu kommen und auf Konter zu setzen, womit Tusli im Hinspiel doch sichtlich Probleme hatte. Lichterfelde hingegen schien sich genau darauf sehr gut eingestellt zu haben und wirkte in der Anfangsphase einfach wacher und gedankenschneller. Folgerichtig stand es durch ein Feldtor sowie eine verwandelte Strafecke nach 4 Minuten bereits 2:0 für den Favoriten aus dem Nachbarbezirk. Auch in der Folge kamen wir nicht richtig ins Spiel, so dass unsere Trainer eine frühe Auszeit nahmen. Hier wurden wir wachgerüttelt und unser System auf eine offensivere Manndeckung umgestellt. Jetzt kamen wir langsam besser ins Spiel und konnten uns erste Torchancen erspielen. Mit den beiden besten Chancen scheiterten wir jeweils per Strafecke am gut aufgelegten Tusli-Schlussmann. Tusli blieb seinerseits gefährlich und konnte nach gut 20 Min. nach einem Konter auf 3:0 erhöhen. Alles sah nach einer klaren Sache für den Favoriten aus und keiner ahnte, dass dies der letzte Tusli-Treffer des Abends bleiben sollte. Denn spätestens jetzt waren wir voll im Spiel, liessen in der Defensive kaum noch Chancen zu und erspielten uns unsererseits vorne die eine oder andere Möglichkeit. Nach einem tollen Solo über die rechte Seite war es Bene Schmidt, der den gegnerischen Torwart mittels Beinschuss überwandt (1:3, 24. Min). Nur wenige Minuten später hallte erneut ein Torschrei durch die Halle, nachdem Felix Podewski mit einem sensationellen Stecher-Lupfer (so nenn ich es mal) traf. Leider hatten die Unparteiischen etwas dagegen und erkannten den Treffer zur Verwunderung aller (inkl. der Tusli-Spieler) nicht an. Noch ärgerlicher wurde es für den Torschützen Bene Schmidt, der quasi mit dem Pausenpfiff nach einem Zweikampf mit einem Tusli-Spieler (dem hier ausdrücklich keine Absicht unterstellt wird) ein Stück eines Schneidezahns auf dem Parkett zurücklassen musste, jedoch vorbildlich weiterspielte. In der Pause dann 2 Ansagen, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten. Während Trainer Mario. D. ruhig und sachlich die Lage analysierte und uns wichtige taktische Hinweise für die 2. Hälfte mitgab versuchte Co-Trainer Mario B. mit einer Rudi-Völler-Gedächtnis-Wutrede an unsere Ehre zu appellieren und kritisierte (zu Recht) die mangelnde Aggressivität der ersten 15 Minuten. Beides für sich, oder die Kombination aus beidem, schien unseren Nerv getroffen zu haben. Mit dem Selbstbewusstsein, schon in den vorangegangenen Spielen jeweils Rückstände aufgeholt zu haben, starteten wir mit offensivem Pressing in die 2. Hälfte, ohne jedoch die Defensive zu sehr zu entblößen und damit Konterchancen zu gewähren. So ergaben sich uns zwar keine Chancen im Minutentakt, jedoch immer wieder vielversprechende Gelegenheiten. Die vielleicht beste wurde erneut per Strafecke vergeben. Tusli seinerseits konnte in dieser Phase seinen Ansprüchen nicht gerecht werden und schien das Offensivspiel komplett eingestellt zu haben. In der 38. Minute war dann der wirklich starke Tusli-Schlussmann per Querpass ausgespielt und der Torschuss von Marcel Schmidt nur durch einen Feldspieler mit dem Körper geblockt worden. Den fälligen Siebenmeter verwandelte Felix Podewski sicher und spätestens jetzt war jedem klar, dass da noch was gehen würde für uns. Am Spiel änderte sich zunächst weiter nichts. Kontrolliert versuchten wir Druck auszuüben und ließen dabei nur sehr wenig Konterchancen zu, Tusli fehlte es weiter an der nötigen Präzision im Spiel nach vorne. Gut 10 Minuten vor Schluss ergab sich dann aber doch die große Konterchance für die Gäste, doch Jungstar Marvin Menzel konnte für den bereits geschlagenen Keeper Driess Chabab auf der Linie klären. Im Gegenzug vergaben wir erneut per Strafecke die große Chance auf den Ausgleich.

Die Spannung in der Halle stieg mit Ablauf der Spielzeit immer weiter an. In der 56. Minute war es dann endlich so weit. Nach einem schönen Lauf über rechts spielte Felix Podewski dem Tusli-Verteidiger den Ball an den Fuß um eine Ecke „zu ziehen“, von wo der Ball jedoch direkt vor die „Klinge“ des 2. MHC-Stürmers (und Autor dieses Berichtes) gelang, der nur noch zum viel umjubelten Ausgleichstreffer einschieben musste. Jetzt stand die Halle Kopf und alles schien möglich. Fast im Gegenzug erspielte sich Lichterfelde dann eine Strafecke, welche vom erneut starken Driess Chabab jedoch mühelos pariert werden konnte. 2 Minuten vor Schluss nahmen die Gäste eine Auszeit und opferten den Torwart zugunsten eines 6. Feldspielers. Tief standen wir jetzt in der eigenen Hälfte, liessen Tusli kommen und lauerten unsererseits auf die eine Konterchance, welche den Sieg bedeuten konnte. Driess Chabab konnte in dieser Phase erneut gegen einen Tusli-Stürmer retten. 10 Sekunden vor dem Ende bot sich uns dann tatsächlich noch die Chance auf den Sieg, doch der lange Ball auf den vor dem leeren Tor einschussbereit wartenden Felix Podewski wurde im letzten Moment von einem Tusli-Verteidiger abgelenkt. Ende, 3:3!

Resumée:

-Ein Unentschieden, das weder uns noch Tusli wirklich hilft!

-Nach dem „schwarzen“ ersten Wochenende wurden wir in 6 Spielen nur von Liga-Primus BHC bezwungen, gewannen aber auch nur eins dieser Spiele!

-Am nächstem Samstag, 17.12.2011, um 20 Uhr in der UvH kommt es zum ultimativen Endspiel gegen BW! Wir brauchen Euch und Eure lautstarke Unterstützung, um hier den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen!

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 12. Dezember 2011 um 21:01 Uhr
 
1. Herren: Remis gegen die Zehlendorfer Wespen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Felix Podewski   
Mittwoch, den 07. Dezember 2011 um 10:54 Uhr

Am 7. Spieltag der 1. Herren Bundesliga ging es für uns vor heimischer Kulisse gegen das Team der Zehlendorfer Wespen. Da unser ärgster Konkurrent (Blau Weiß Berlin) im Kampf um den Klassenerhalt sein Spiel am Vortag bereits gegen den BHC verloren hatte, war klar, dass sich unser 4 Punkte-Vorsprung auf jeden Fall nicht reduzieren würde.

Jedoch gab es aus unserer Sicht etwas gut zu machen, hatte n wir doch das Hinspiel deutlich mit 1:8 verloren. Allerdings wollten wir uns keinen künstlichen Druck aufbauen. Die Trainer formulierten die Situation vor dem Spiel daher folgendermaßen: „Wir haben heute die Chance unseren Vorsprung weiter auszubauen. Mit einem Punkt können wir sehr gut leben, Ziel sollten aber doch deren 3 sein.“ Die Wespen haben in dieser Saison aber lediglich gegen den BHC das Nachsehen, was die Stärke unseres Gegners nochmals verdeutlichte.

Frohen Mutes jedoch mit Bedacht gingen wir in die Partie. Die ersten hochkarätigen Chancen könnten wir auch verbuchen, jedoch scheiterte Daniel Misch zweimal in Folge an dem sehr starken gegnerischen Torwart Johannes Pauser. Das Spiel schwappte nun in der Folge hin und her, wobei unsere Abwehr um Kapitän Patrick Pirsch kaum nennenswerte Tormöglichkeiten zuließ.

In der 11. Minute war es dann Felix Podewski, der unseren Anhang zum Jubeln brachte. Nach schöner Vorarbeit von Sturmpartner Daniel Misch musste er das Spielobjekt nur noch über die Torlinie drücken. Die Gegenantwort der Gäste ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Nach einem unbedarften Schlägerfoul im eigenen Kreis entschied der Schiedsrichter auf 7‑Meter. Der wieder einmal bestens aufgelegte MHC-Schlussmann Driess Chabab konnte den Ausgleich jedoch mit einer Glanzparade verhindern. In der 13. Minute geschah es dann allerdings doch (1:1).

Unbeirrt spielten wir weiter nach vorne und konnten in der 17. Minute durch Niels Sund erneut in Führung gehen. Doch schon wie nach dem 1:0 handelten wir uns Retour wieder einen 7-Meter ein. Dieses mal war der Ball aber nicht zu halten (2:2; 18. Minute).

Bis zur Halbzeit hatten wir dann noch weitere gute Chancen erneut in Führung zu gehen, aber entweder scheiterten wir am gegnerischen Torwart oder der letzte Pass kam leider nicht an.

In Halbzeit zwei änderte sich das Spiel zunehmend. Uns gelangen in der Folge kaum noch gute Chancen herauszuspielen und so kam es wie es kommen musste. Die Gäste aus Zehlendorf gingen erst in der 34. Minute in Führung und konnten diese dann in der 48. Minute auf 4:2 ausbauen.

Wir gaben uns dennoch zu keinem Zeitpunkt auf und drängten weiter auf den Anschlusstreffer. In der 56. Minute war es dann soweit. Patrick Pirsch verwandelte unsere insgesamt dritte Strafecke zum 4:3. Unsere Fans hielt es ab da kaum noch auf den Rängen und so peitschten sie uns weiter nach vorne.

Dieser Mut sollte belohnt werden. Wieder war es Patrick Pirsch der durch eine erneute Strafecke den ersehnten Ausgleich brachte (58. Minute). In den letzten Sekunden gelang dann keinem der beiden Teams noch eine nennenswerte Möglichkeit, sodass es beim 4:4 blieb.

Nach dem Spiel wusste dann auch keiner so Recht, wie man dieses Ergebnis einordnen sollte. Trainer Mario Bagnaresi fasste es wohl am klarsten zusammen: „ Betrachtet man die erste Halbzeit, müssen wir gewinnen, zusammen mit der zweiten Hälfte ist der eine Punkt allerdings gerecht.“

Somit haben wir nun 5 Punkte, bei 3 noch ausstehenden Partien Vorsprung. Wir wissen, dass dies noch nicht zum Klassenerhalt reichen wird, also gehen wir am kommenden Samstag um 20 Uhr in eigener Halle gegen Tus Lichterfelde erneut auf Punktejagd, um den Deckel endlich drauf zu machen.

Ein riesiges Dankeschön erneut an unser fantastisches Publikum und die tolle Unterstützung. Die Stimmung war wieder elektrisierend und hat uns immer nach vorne gepusht.

 

 
1. Herren: MHC - BHC Beton GEGEN Presslufthammer PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: chabab   
Mittwoch, den 30. November 2011 um 10:03 Uhr

Angriff gegen BETON

 

Nach der klaren 9:17 Niederlage im Heimspiel gegen den Ostprimus stellte der MHC seine Taktik um. Diesmal hieß es nicht wirklich offen mitspielen sondern auf das Torverhältnis achten.

Am Ende stand es verdient 8:3 für den BHC, zwar wäre mit etwas Glück und Cleverness das eine oder andere Tor mehr drin gewesen aber auch der BHC vergab so einige gute Torchancen.

Von Beginn an stellte sich Mariendorf tief hinten rein. BHC tat sich 10 Minuten sehr schwer, bis Pilt Arnold per Strafecke das erste Tor schoss. Langsam aber sicher zog der Favorit auf 4:0 davon. Bis auch der Underdog zu gefährlichen Angriffen kam und diese auch teilweise nutzte.Zur Halbzeit stand es dann verdient 5:2. 

Der MHC blieb seiner taktischen Marschroute treu und kassierte nur noch drei Tore in der zweiten Halbzeit. Daniel Misch durfte dann am Ende noch sein zweites Tor schießen.

Mit diesem Ergebnis kann der Aufsteiger gut leben, nun wird es weiterhin wichtig sein die Außenseiterspiele knapp zu gestalten. Und wer weiß eventuell ärgert man den ein oder anderen noch.

Die Mannschaft freut sich auf das Spiel am kommenden Sonntag gegen Wespen in der eigenen Halle und lädt wieder alle herzlich ein zu kommen.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 21. Januar 2012 um 23:34 Uhr
 
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